Der Geräuschemacher im Film


Derzeit gibt es ca. 40 Geräuschemacher in Deutschland. Sie sind hauptsächlich in der Tonpostproduktion von Filmen tätig. In speziell dafür eingerichteten Tonstudios synchronisieren sie Handlungs- und Bewegungsgeräusche, die aus künstlerischen oder technischen Gründen neu aufgenommen werden müssen. Sie erfinden Klänge, komponieren Effekte und kreieren Details für das Sound Design. Man erlernt den Beruf in einem Meister/Schüler-Verhältnis von einem erfahrenen Geräuschemacher.

Nach einer Ausbildung an der International School of Percussion Munich, und nach Beendigung eines Tontechnikerlehrgangs an der SAE war Max Bauer  Assistent des Geräuschemachers Mel Kutbay in den Meloton Studios, München (www.meloton.de). Dort erlernte er von 1993 bis 1996 die Grundlagen der Geräuschemacherkunst.

Seit 1997 wirkte Max Bauer als selbständiger Geräuschemacher an weit über 200 nationalen und internationalen Film- und TV Produktionen mit. Darunter diverse Festivalgewinner die u.a. mit Oscars, Lolas, Löwen und Leoparden ausgezeichnet wurden.
2016 und 2019 wurde Max Bauer für den Golden Reel Award der Motion Picture Sound Editors, USA nominiert. (Best Sound Editing - Sound Effects and Foley in an Foreign Feature Film)

Ein Radio-Feature in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk ist unter dem Titel Die Kunst des Geräuschemachens - Donnerschacht und Frösche in Schnapsgläsern im Mai 2017 gesendet worden.