Der Geräuschemacher auf der Bühne


Als ehemaliger Musiker steht Max Bauer oft und gerne auf der Bühne: Er arbeitet als Live-Geräuschemacher für Theater- und Hörspielproduktionen, begleitet Performances und führt eigene Geräuschkompositionen auf. Auf der Bühne mischen sich seine handgemachten Geräusche mit den im eigenen Studio vorproduzierten Soundeffects. Seit 2006 recherchiert er die Geschichte seines Berufes, um damit in einer informativen und kurzweiligen Performance Einblick in Geschichte und Praxis seines Handwerks zu geben.

GERÄUSCHEMACHEN – ein performativer Vortrag wurde seither an zahlreichen Theatern, Festivals, Museen und Hochschulen im deutschsprachigen Raum aufgeführt.

Das neue Projekt DIE KUNST DES GERÄUSCHEMACHENS  ist seit Oktober 2016 zu sehen und zu hören.
Die Regisseurin und Sprecherin Andrea Kilian www.andreakilian.com und der Geräuschemacher Max Bauer nehmen die Zuhörer mit auf eine Klangreise durch die Geschichte des Geräuschemachens von der Antike bis in die 30er Jahre. Die beiden Künstler geben Einblicke in die Entstehung, Entwicklung und in die Geheimnisse eines Berufes, der normalerweise nur im Verborgenen ausgeführt wird. Szenische Momente, die Lesung historischer Dokumente, O-Töne, Klangcollagen und die Live-Erzeugung von Geräuschen ergeben einen künstlerisch vielfältigen, informativen und sinnlichen Abend für Ohr und Auge.
 
“Theater ist immer ein akustisches Ereignis: Die Sprechvorgänge auf der Bühne erzeugen Klänge. Gesten und Handlungen werden von Geräuschen begleitet. Neben Sprache und Geräusch tritt Musik in den akustischen Raum, ob über Lautsprecher eingespielt oder während des Stückes live aufgeführt...“
(Mareile Gilles – Theater als akustischer Raum)