Der Geräuschemacher als Dozent


Seit 2001 gibt Max Bauer Workshops an Theatern und Bildungseinrichtungen im In- und Ausland.
Er war 2011 Gastdozent an der HAW Hamburg, an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst
Stuttgart, Abt. Puppenspiel und 2013 an der ETH Zürich, Dept. Architektur.

2007/2010/2012/2013/2014 Lehrauftrag an der Hochschule für Schauspielkunst (Ernst Busch) Berlin, Abt. Regie;
2010/2011/2012/2013/2014/2015/2016 Lehrauftrag an der Universität der Künste Berlin, Fakultät Musik/Tonmeister;
 

Die Kunst des Geräuschemachens besteht darin, komplexe Bewegungsabläufe zu synchronisieren,
Geräusche zu erfinden oder Klänge zu imitieren. Die wichtigste Eigenschaft allerdings ist das HÖREN.

Workshop: Geräusche hören – Geräusche machen

Im Workshop entdecken die Teilnehmer durch Hörübungen ihr akustisches Umfeld (Ear cleaning nach R. Murray Schafer). Sie werden mit Geräuschen improvisieren, Atmosphären erfinden und Spielszenen und Filme vertonen. Es werden Materialien und Gegenstände bearbeitet, Klang-Werkzeuge hergestellt und Geräuschutensilien gesammelt. Materialklang - Sprachklang - Raumklang

Geräuschemachen lernt man natürlich nicht in einem oder mehreren Workshops. Eine Ausbildung dauert ca. 3-5 Jahre bei einem Geräuschemacher im Tonstudio. Der Workshop ist vielmehr für Schauspieler, Regisseure, Musiker oder Techniker gedacht, die ihr Repertoire erweitern möchten und den Umgang mit Geräuschen, die Vielfalt an Klangmöglichkeiten und deren Wirkung für die Bühne und den Film kennen lernen wollen. Sprachklang - Handlungsgeräusch – Bewegungsgeräusch – Atmosphären – synchroner Ton - asynchroner Ton...